Keule von der Sachsenente. Dunkles, festes, aromatisches Fleisch, das Bein einer Ente, die ihren Auslauf gehabt hat.

Die Sachsenenten leben mit weitem Freilauf, das schmeckt man am Beinfleisch. Anders als die zarte Brust ist die Keule dichter, fasriger und kräftiger im Geschmack. Mit weniger Fett als bei der Gans, aber genug, um beim langsamen Garen saftig zu bleiben.
Die Stammdaten der Rasse spiegeln, was den Cut prägt: gehaltene Tiere mit Auslauf, langsame Aufzucht, optimaler Schlachtzeitpunkt.
Langsam schmoren ist die beste Methode. Mit Wurzelgemüse und Rotwein zwei Stunden bei 150 Grad im geschlossenen Topf. Oder confieren: im eigenen Fett zwei Stunden bei 90 Grad, wird besonders zart und hält sich Wochen im Fett.
Schlachtsaison Oktober bis November, 16,90 Euro pro Kilogramm. Vorbestellung empfohlen, der Bestand ist klein.