Wahrzeichen, Namensgeber und heute wieder Stromquelle. Die Mühle steht seit 1598 am Hof. Ein Balken trägt die Jahreszahl bis heute.

Am Ende des 16. Jahrhunderts erhält der Hof größere Bedeutung durch die hierher verlegte königliche Erbpacht-Wassermühle. 1598 wird die Mühle wegen mangelnden Gefälles aus Osterstedt abgebrochen und beim Hof Ostermühlen wieder aufgebaut. Müller Asmus Lensche aus der Gegend von Nortorf ist als erster Müller belegt. Ein Balken trägt bis heute die Jahreszahl 1598.
1683 wird die königlich dänische Mühle neu errichtet. 1864 folgt der nächste Umbau: das Wasserrad wird von unter- auf oberschlägig umgestellt. Mehr Kraft, mehr Ruhe. Das Gefälle beträgt 18 Fuß. Um 1900 wird die Mühlenbek aufgestaut, daraus entsteht der heutige Mühlenteich.
Nach der Übernahme durch Familie Lüke ist das Wasserrad komplett saniert worden. Die Mühle ist wieder in Betrieb und liefert rund 30 Prozent des Energiebedarfs am Hof. Strom aus der Pulser Au, direkt in die Hofstelle.
Sie ist Teil unserer Energieversorgung neben den Photovoltaik-Anlagen auf dem ehemaligen Bundeswehrdepot und den Hackschnitzeln aus dem eigenen Forst. Drei Quellen, alle vom Hof selbst.




