Der Hof · Nachhaltigkeit

Stoffkreislauf, Forst, Energie.

Wir arbeiten mit dem, was der Hof selbst trägt. Futter für die Tiere wächst auf dem eigenen Land, Energie kommt aus dem eigenen Wasser, Holz aus dem eigenen Forst.

Weide mit Rindern und Sonnenstrahlen durch die Wolken

Tiere im Maß.

Die Tiere, die wir halten, leben artgerecht. Mit viel Sonne, Luft und gutem hofeigenem Futter. Aberdeen-Angus-Rinder gehen mit maximal 30 Minuten Fahrzeit zum regionalen Schlachthof. Auf den Äckern und Wiesen fördern wir die natürliche Bodenfruchtbarkeit. Ein möglichst geschlossener Stoffkreislauf im Betrieb ist unser Maßstab.

Futterbau auf eigenem Land.

Was die Tiere fressen, wächst rund um den Hof. Extensive Weiden und Mähweiden für die Sommermonate. Ackergras und Kleegras als Eiweißfutter. Mais und Wintergetreide für die kalten Monate, in denen die Tiere im Stall stehen. Der Futterbau geschieht im eigenen Anbau, das macht den Kreislauf konkret und überprüfbar.

Energie vom Hof selbst.

Ein Großteil der benötigten Energie kommt aus den natürlich vorhandenen Ressourcen rund um den Hof. Wir setzen auf drei Quellen, alle innerhalb der eigenen Grundstücke:

Photovoltaik-Anlage auf dem Depot
Photovoltaik
№ 041
Anlagen auf dem ehemaligen Bundeswehrdepot liefern Strom für den Hof.
Hackschnitzel aus eigenem Forst
Hackschnitzel
№ 042
Aus eigener Forstwirtschaft. Beheizen Hofstelle und angrenzende Gebäude.
Wassermühle an der Pulser Au
Wassermühle
№ 043
An der Pulser Au, saniert und wieder in Betrieb. Etwa 30 Prozent des Energiebedarfs.

Wasser und Forst.

Der Mühlenteich und mehrere angeschlossene Wasserflächen werden aus der Pulser Au gespeist. Das gleiche Wasser, das die Mühle antreibt, dient auch der Lachsforellenzucht und einer im Aufbau befindlichen Stör-Zucht, perspektivisch für hofeigenen Kaviar.

Aus dem eigenen Forst kommen Hackschnitzel für die Wärme und Holz für die Tischlerei. Was nicht zum Heizen verwendet wird, geht in die Werkstatt, Schneidebretter, Buchständer, Möbel, später wieder Bauholz für die Restauration der Gebäude.

Bei der Herstellung von Lebensmitteln haben Schutz der Umwelt und Gesundheit Vorrang.

Schweine, die im Matsch wühlen. Obst ohne Pestizide. Blumen am Ackerrand. So sieht Landwirtschaft bei uns aus.