Die Spitze der Hüfte, der Wiener Klassiker am Topf. Beim Angus mit einer feinen Fettkappe, die beim Sieden Aroma in die Brühe abgibt. Ein Cut, der in der Küche ohne Hektik funktioniert: in kochendes Wasser einlegen, zwei Stunden warten, mit der Brühe servieren. Aus unserer Sicht der ruhigste Sonntagsbraten überhaupt.

Das Schwanzstück der Hüfte, mit langer, kompakter Muskelfaser. Die Fettkappe oben schützt das Fleisch beim Sieden und gibt dabei genug Eigenfett ab, um die Brühe zu würzen. Beim Angus aus unserer Mutter-Kalb-Haltung ist die Faser dichter als bei jungen Tieren, was dem Tafelspitz seine charakteristische Bissfestigkeit gibt.
Die Stammdaten der Rasse spiegeln, was den Cut prägt: gehaltene Tiere mit Auslauf, langsame Aufzucht, optimaler Schlachtzeitpunkt.
In kochendes Wasser einlegen, mit Wurzelgemüse, Petersilienwurzel, Liebstöckel und Pfefferkörnern. Knapp unter Siedepunkt zwei Stunden ziehen lassen, Kerntemperatur 80 bis 85 Grad. Quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden, mit der heißen Brühe übergießen. Klassisch dazu: Apfelkren, Schnittlauchsauce, Bouillonkartoffeln.
1 bis 1,8 kg pro Stück. Vorbestellung empfohlen, weil pro Schlachtung nur ein Tafelspitz anfällt.



